Ein in einer neurologischen Indikation bei einigen Patienten früh auftretendes Symptom ist für die Betroffenen in späteren Krankheitsphasen mit einer hohen Einschränkung der Lebensqualität verbunden und könnte bei frühzeitigem Erkennen wirksam therapiert werden. Im Praxisalltag gibt es bislang kein etabliertes Instrument, um aufgrund von Frühindikatoren ein mögliches Auftreten der Symptomatik zu prognostizieren und somit eine Therapie einzuleiten.
Es wird ein wissenschaftlich fundiertes, einfach zu nutzendes Instrument konzipiert, um gefährdete Patienten so früh wie möglich zu identifizieren und eine adäquate Therapie frühzeitig einleiten zu können. Die wissenschaftliche Entwicklung durch internationale und deutsche Experten (KOLs) wird über mehrere Advisory Boards hinweg begleitet, die Ergebnisse jeweils auf Grundlage des Expertenaustausches sukzessive bis zum fertigen Instrument umgesetzt.
Das Resultat ist ein mit geringem zeitlichen Aufwand nutzbares Screening-Instrument, das es erlaubt, Risiken für den Patienten auch unter dem Zeitdruck des Praxisalltages konkret zu beziffern. Unterstützende Illustrationen verdeutlichen die unterschiedliche Ausprägung der Symptomatik und vereinfachen die Nutzung. Begleitend erarbeitete Informationen wie Leitfaden und Anwendungsinformation erlauben den Einsatz auch ohne besonderen Schulungsaufwand.